Baulexikon

Null Energie Haus - Baulexikon

Nullenergiehaus ist ein Energiestandard für Gebäude, welcher erreicht ist, wenn der externe Energiebezug des Gebäudes im Jahresmittel durch den eigenen Energiegewinn (z. B. durch Solaranlagen etc.) aufgewogen ist. Technisch ist das Nullenergiehaus häufig eine Fortführung der Idee des Passivhauses, welches neben der passiven Wärmerückgewinnung zudem mit solartechnischen Anlagen für die Warmwasser- und Stromgewinnung ausgestattet ist und externe Energielieferungen im Jahresverlauf ausgleicht. Wird mehr Energie erzeugt als das Haus selbst verbraucht, spricht man von einem Plusenergiehaus. Gebäude, welche darüber hinaus keine externe Energie beziehen und sich selbst versorgen nennt man energieautark.

Zentrale Elemente eines Nullenergiehauses sind

  • große Fensterflächen nach Süden, die auch im Winter, bei tiefstehender Sonne, unverschattet sind
  • ein geringes A/V-Verhältnis (Verhältnis von Oberfläche zu umbautem Volumen)
  • Gebäude-Außenflächen (Fassaden, Dach, Fenster, Türen) mit geringem Wärmedurchgangskoeffizient (= Wärmedämmwert, U-Wert, früher k-Wert)
  • eine weitgehende Luftdichtheit

Sehr unterschiedlich greifen dabei die unterschiedlichen Baustoffe und Bautechniken ineinander, können aber in Musteraufbauten bereits im Voraus berechnet und sogar getestet werden. Hier engagieren sich neben Herstellern inzwischen auch Berufsschulen mit umfangreichen Laborinstallationen. (Quelle Wikipedia)

Vorteile des Nullenergiehauses

  • Geringe Heizkosten durch 'Selbsversorgung' - Unabhängigkeit von Heizrohstoffpreisen
  • Umweltschutz da kein CO2 Ausstoß
  • Optimale Lüftung ohne Durchzug
  • Nutzung staatlicher Förderprogramme

(Quelle: Wikipedia)

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