Kleinkläranlagen

Kleinkläranlagen - Bau und Wartung in Österreich

Trinkwasserschutz durch verbesserte Reinigung des Abwassers im Aussenbereich


Das europäische Gesetz zur nachhaltigen Reinigung der häuslichen Abwässer wird in Österreich umgesetzt und von Land und Bund finanziell stark gefördert.

Um der Umsetzung dieser Vorschrift nachzukommen, erstellen alle Gemeinden Abwasserkonzepte, in denen festgelegt wird, welche Gemeindebereiche an den Kanal angeschlossen werden. In Österreich wird mit einer so genannten „gelben Linie“ festgelegt, welche Gemeindebereiche an den Kanal angeschlossen werden (innerhalb der gelben Linie), und welche Gemeindeteile nicht an den Kanal angeschlossen werden (außerhalb der gelben Linie).

Alle Grundstücksbesitzer, deren Häuser nicht an den Kanal angeschlossen werden, sind verpflichtet, ihre Klärgrube/Senkgrube mit einer biologischen Stufe nachzurüsten.

Die bisher bestehenden Klärgruben/Senkgruben reinigen das häusliche Abwasser zu ca. 30 %. Grundsätzlich basieren alle Nachrüstungsarten auf dem gleichen Prinzip: Die im Abwasser befindlichen Bakterien werden durch die Zugabe von Luft/Sauerstoff dazu angeregt, die Schmutz- und Schadstoffe aus dem Wasser zu „fressen“. Dadurch wird eine bis zu 99%-ige Reinigung des Abwassers erreicht.

In letzter Zeit haben sich hierbei die Belebungsanlagen durch technische Neuerungen immer mehr durchgesetzt. Vorteile dieser Anlagen sind, dass sie in bestehende Klärgruben/Senkgruben eingebaut werden können.

Einige dieser Anlagen ( z.B. Klärofix ) haben keine Pumpen und keine elektrischen Teile im Abwasser, was zu einer deutlichen Erhöhung der Betriebsstabilität führt.

Die Stromkosten werden durch energieoptimierte Abläufe beispielsweise bei einer 4-Einwohner-Anlage (4 EW) auf ca. 30 € /Jahr (je nach Abwasseranfall) gesenkt.

Alle technischen Anlagen zur Reinigung des Abwassers besitzen zudem eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung, sind geprüft nach der EN 12566-3 und sind CE gekennzeichnet.
Die Klärofix-Kleinkläranlage verfügt als erste und derzeit einzige Kleinkläranlage über das österreichische Gütesiegel der Gütegemeinschaft Wassertechnik.

Alle Anlagetypen sowohl mit, als auch ohne technische Abwasserbelüftung, müssen durch den Betreiber und/oder einen Fachmann gewartet werden. Der Einbau der Anlage wird durch einen Wassersachverständigen des Landes abgenommen und der Vollzug an die Förderstelle gemeldet. Die durchschnittliche Förderung einer Kleinkläranlage beträgt ca. 50-60 % der entstandenen Kosten.

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